Stress

Für viele Menschen hat der Begriff "Stress" eine negative Bedeutung. Dabei braucht jeder Mensch einen anregenden Stress (Eustress, positiv empfunden) um sich durch ein Optimum an Leistungsfähigkeit gegen die allgegenwärtigen Anforderungen der Umwelt behaupten zu können. Negativer Stress (Distress) im Sinne von Überanstrengung und Überbelastung wird auch verantwortlich gemacht für schmerzhafte Muskelverspannungen und Rückenbeschwerden.

 

Wir wissen heute, dass auch seelische Belastungen zu den Risikofaktoren von Rückenschmerz gehören. Stress kann Rückenschmerzen verursachen oder verstärken. Wer dauerhaft beruflichem oder familiärem Stress ausgesetzt ist, verzagt und deprimiert durchs Leben geht, dem droht zu allem Übel auch noch der Rückenschmerz. Eine chronische psychische Dauerbelastung ohne Erholungspause kann zu einem dauerhaften Spannungsaufbau führen. Oft fehlt die körperliche Aktivität als Kompensationsmechanismus. Bewegung ist auch hier die Lösung, denn wer sich bewegt, wird abgelenkt, hat einen Ausgleich und ein Ventil für aufgestaute Aggressionen. Es gilt also, psychisch und physisch „in Bewegung" zu bleiben.