Umgang mit den Begleitunterlagen und dem neuen Begleitbuch

Beitrag Rücken College Luxemburg

Gerne würden wir von Euch erfahren wie Ihr Eure Eingangsanalysen bzw. Kontrollanalysen - abgesehen von den Messgeräten - durchführt. Im Folgenden würde ich Euch gerne mal vorstellen, wie wir die Umsetzung mit dem neuen Begleitbuch geplant haben: Bisher haben wir die entsprechenden Unterlagen aus den alten Begleitbüchern ausgedruckt und sind diese mit unseren Teilnehmern durchgegangen (die Fragebögen sollten Sie zu Hause ausfüllen). Dies zeigte sich aber recht schnell als eine ineffiziente Vorgehensweise. Aus diesem Grund möchten wir zukünftig folgendermaßen vorgehen:

1) „Das stört mich am meisten“ im Begleitbuch besprechen und ausfüllen

2) Zielformulierung

- Stichpunktartig im Begleitbuch festlegen

- Ausführlich auf dem iPad festhalten und ausdrucken à Zieleordner oder an die Zieletafel

3) Schmerzfragebogen ausfüllen (Hier ist unser Ziel, den Schmerzfragebogen in einer DIN A 5 zu gestalten und diesen in einer Art Lasche im Begleitbuch unterzubringen). Unsere Teilnehmer sollen mit Ihrem Buch „arbeiten“.

4) Trainingstagebuch kurz ansprechen und auf eine mögliche Umsetzung hinweisen.

Wir haben festgestellt, dass unsere Teilnehmer sich schwer tun Ihre Ziele auf dem Ipad oder auf einem Blatt darzustellen bzw. „kreativ“ zu sein. Wir erhoffen uns nun durch die neue Vorgehensweise, dass wir die Zielformulierung verbessern können.

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Kommentare: 3
  • #1

    Thomas Hoffmann (Donnerstag, 08 Januar 2015 21:35)

    Ich freue mich auf ein Feedback aus den Standorten. Auf zwei Punkte möchte ich gerne eingehen.
    1. Nach Einführung des neuen Begleitbuches wollen wir nun auch die Begleitunterlagen erweitern und neu gestalten. Eine Möglichkeit wäre ein separates Übungsheft, DIN A5, in der Gestaltungsart der "kleinen Übungshefte", so wie auf den Strategietagen vorgestellt. In diesem Heft könneten die Schmerzbögen, Schmerzbeeinträchtigungsbögen, weitere Selbsttests sowie Lernlektionen untergebracht werden. Also ein gebundenes Arbeitsbuch, aufbauend auf dem Begleitbuch. Wer also geeignete Tests, Anamnesebögen, etc. kennt, der kann uns diese gerne vorschlagen.
    2. Der Großteil der Kunden tut sich natürlich sehr schwer, aus dem Stegreif heraus, ein Zielebild auf dem Ipad zu zeichnen. Wir haben dazu zwei Lösungen:
    a) Der Großteil der Ziele ähneln sich. Deshalb haben wir auf dem Ipad immer 30-40 "vorgezeichnete" Zielebilder. Wir blättern mit dem Kunden durch, schlagen ein Bild vor und dann bauen wir nur noch schnell das Foto des Kunden ein und ändern die Parameter wie Zeit, Datum, etc.Das dauert lediglich 2 Minuten.
    b) die zweite Möglichkeit ist mit einer einzigen Druckvorlage Vorlage zu arbeiten, also auch nicht unbedingt mit dem Ipad.
    Mein Ziel ..., Ich freue mich schon auf den Tag ..., Dafür gebe ich mir ... Zeit, Damit werde ich mich belohnen ...
    Auch dieser Bogen ist in 2 Minuten ausgefüllt
    Version a spricht mehr die Gelben und Roten an. Die Blauen und Grünen tendieren zu Variante b.

  • #2

    Kerstin Schößler (Mittwoch, 14 Januar 2015 18:16)

    Ich gehe bei der Zielformulierung noch sehr altmodisch um, und zwar ohne IPad.
    Die S-M-A-R-T-Regel erkläre ich kurz, Beispiel-Ziele haben Sie an der Ziele-und Erfolgswand sowie bei mir im Analyseraum/Büro meine eigenen Ziele auf einer FlipChart. Damit kommen alle super klar und sind sehr kreativ. Muss ja nicht immer ein Bild sein, darf auch schriftlich ausformuliert werden. Ich lass das eigens erstellte DINA4 ganz verbindlich unterschreiben.

  • #3

    Petra Trenkmann (Montag, 19 Januar 2015 18:08)

    Wir sind in Zwickau auch noch in der "altmodischen" Art unterwegs, arbeiten also mit den pdf-Dateivorlagen der Zentrale.
    Wir besprechen mit den Kunden das Programmtagebuch, erklären und animieren, damit auch zu arbeiten. Und im Eingangsgespräch schreibt dann der Kunde gleich in sein Buch, was ihn stört, sowie sein Ziel. Auch das fällt einigen Kunden schon sehr schwer. Wir machen dann sporadisch Fotos von den Kunden und lassen unserer Kreativität auf den Ziele-/Erfolgsblättern freien Lauf. Das heißt, wir suchen uns auch schon mal ein paar lustige Bilder aus dem Internet und kleben die mit auf. (z.B. gibt es einen bildhaften "Schweinehund", den eine Kundin besiegt hat!) Die Aushänge werden dann von Zeit zu Zeit erneuert, die alten Blätter kann man in einem Ziele-Erfolge Ordner, der ausliegt, anschauen. Und insgesamt dauert das ganze auch nicht länger, als wenn ich den Kunden selbst gestalten lasse.

    Mit den Schmerz-Intensitätsbogen arbeiten wir von Beginn an mit den Kunden, den lassen wir also auch ausfüllen, wenn er einen "Schnupperkurs" belegt, das Begleitbuch bekommen unsere Kunden erst bei Vertragsabschluss (wobei wir "Schnupperkunden" zeigen und erzählen, was sein Mehrwert ist, wenn er sich für eine Mitgliedschaft entscheidet.) Die Schmerzbeeinträchtigungsbögen haben wir seit Einführung des neuen Begleitbuches nicht mehr verwendet. Das wird dann einfach zuviel, wenn man alles bespricht.